Süßkartoffel aus dem Ofen mit Büffelmozzarella und Basilikum

Glutenfrei, zuckerfrei, nussfrei und für die vitalstoffreiche Vollwertkost geeignet!

Mein erstes Rezept ist von Jamie Oliver, Essen ist fertig. Von ihm sind meine Lieblingskochbücher. Ich habe noch nicht alle, aber doch schon ein paar. Wieso? Seine Gerichte sind saulecker, meistens einfach zuzubereiten, also nicht so viel Chichi und oft offenbart sich einem ein absolut neues Geschmacksergebnis. Manchmal benutzt er leider etwas extravagante Zutaten, die man nicht in jedem Supermarkt bekommt. Aber das ist bei diesem Rezept nicht so.

Aber das Geschmackserlebnis offenbart sich einem. Ofenkartoffeln mit Kräuterquark kennt ja jeder. Die sind zwar auch lecker, aber die Ofensüßkartoffel ist doch schon eine andere Liga. Sie karamellisiert im Ofen und mit der Frische und Schärfe der Chili und dem Zitronensaft sowie dem cremigen Büffelmozzarella ist es echt eines unserer Lieblingsgerichte. Die Zubereitung dauert nicht lange. Nur der Hunger darf da noch nicht zu groß sein. Die Kartoffeln brauchen nämlich ca. eine Stunde im Ofen. Also vorausschauend kochen ist angesagt, was den Hunger betrifft. Wenn ich schon mit großem Hunger aus der Arbeit komme, ist das nicht das richtige Rezept. Da werde ich nämlich ungemütlich, wenn ich noch so lange warten muss und in der Zwischenzeit nichts zu tun habe.

Gestern hat es aber gepasst und ich hab sogar ein Foto für euch geschossen.

 

Süßkartoffel aus dem Ofen mit Büffelmozarella und Basilikum

Süßkartoffel aus dem Ofen mit Büffelmozarella und Basilikum

Zutaten (für 2 Personen):

2 Süßkartoffeln zwischen 300 (ich) und 400 (mein Schatz) Gramm

2 Büffelmozzarella je 125 Gramm

Saft von 1 großen Zitrone

Ca. 40 Blätter Basilikum (ist nicht nur Deko, sondern trägt entscheidend zum Geschmack bei)

1-2 rote Peperoni (kommt auf die Schärfe drauf an)

6 Esslöffel Olivenöl + Olivenöl zum Einreiben der Süßkartoffel

Fleur de Sel, Salz und Pfeffer

 

 Zubereitung:

  1. Schon mal den Ofen einschalten und auf 200 Grad (Heißluft) einstellen.
  2. Süßkartoffeln unter fließendem Wasser abbürsten, am Besten mit einem Schaschlikspieß aus Metall Löcher reinstechen. Mit Olivenöl einpinseln und ordentlich salzen. Dann ab damit in den Ofen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech. Wenn der Ofen noch nicht ganz aufgeheizt ist, macht nix. Rein damit.
  3. In der Zwischenzeit den Saft von einer Zitrone auspressen, den Mozzarella in Würfel (so 1 x 1 cm) schneiden, die Peperoni waschen und so klein würfeln wie es geht sowie die Basilikumblätter abzupfen und ebenfalls waschen und etwas abtropfen lassen (am Besten in einem Sieb).
  4. So nach einer Stunde kann man mal mit dem erwähnten Schaschlikspieß in die Süßkartoffeln reinstechen. Merkt man keinen Widerstand, sind sie fertig, ansonsten einfach noch 10 Minuten drin lassen. Aber eine Stunde reicht eigentlich.
  5. Die fertigen Süßkartoffeln je auf einen flachen Teller legen und vierteln. Ich schneide das Süßkartoffelfleisch auch noch ein bisschen ein, muss aber nicht sein. Dann den Büffelmozzarella drauf, danach die Peperoni und den Basilikum. Den Zitronensaft und das Olivenöl darüber träufeln und mit Fleur de Sel und Pfeffer würzen. Fertig! (Jamie macht zusätzlich noch ein paar Butterflocken auf die Kartoffeln. Ich persönlich finde, dass das keinen Mehrwert hat und spare mir die Kalorien.)

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten, Backzeit: ca. 60 Minuten

 

Einkaufstipp: Süßkartoffeln kaufe ich bei REWE oder LIDL, Büffelmozzarella bei REWE oder NETTO. Peperoni kaufe ich auch bei REWE. Diese sind immer unterschiedlich scharf. Also immer vorher probieren.

Produkt- und Einkaufstipp: Für das Einreiben der Süßkartoffel, Nudelwasser salzen etc. nehme ich normales Salz vom Discounter. Zum Abschmecken, wie in diesem Fall, nehme ich Fleur de Sel de Guerande. Schmeckt mir persönlich besonders gut. Ich habe den Tipp aus einem Kochbuch von Holger Stromberg, dem Koch der Fußball-Nationalelf. Das Salz kaufen wir immer in der METRO. Es ist allerdings nicht ganz billig, eher gesagt sauteuer aber hält ewig (ca. 15 € das Kilo). Ich liebe das Salz auch auf einem weichen Frühstücksei. Es gibt noch eine grobe, günstige Variante, die etwas gräulich ist, also ungereinigt. Die nehme ich zum Würzen von Soßen, warmen Gemüse etc., weil es sich dort noch auflöst. Das kostet nur ca. 1,50 € pro Kilo und schmeckt auch total lecker. Gibt’s auch in der METRO. Falls ihr keinen METRO-Schein habt, sorry. Nen anderen Tipp habe ich aktuell nicht.

Salz ist ja auch so ein eigenes Thema, zu dem ich mich mal demnächst noch gesondert auslassen möchte.

Die Zubereitung des Rezepts habe ich auch noch auf 3 anderen Blogs gefunden. Anbei findet ihr die Links zu kochpla.net, cooking casualities und malteskitchen.de. Ich vergleiche immer ganz gern Rezepte und verbinde dann oft einzelne Bestandteile, Zubereitungsvorschläge etc., wie es mir persönlich am Schlüssigsten vorkommt.

Viel Spaß beim Nachkochen. Über Feedback würde ich mich freuen.

Eure Sabine

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